Friday, 29. april 2011 5 29 /04 /Apr. /2011 18:35

Jaja, ich weiß, ich weiß... Es ist lange her als ich mich das letzte Mal gemeldet habe. In dieser Zeit ist einiges passiert.

Ich kämpfte mich durch den kolumbianischen Regenwald (Tayrona Nationalpark)  bis zur verlorenen Stadt hindurch. Bin dabei teilweise an meine körperlichen "Grenzen" gegangen und wurde nebenbei noch  von Moskitos gedemütigt,Bastards!!!! 5 Tage - 50 km

The lost city track

Der  erste Tag startete mit einer 2stündigen Jeepfahrt zum Tayrona Nationalpark. Mit zwölf „Mann“  in das Auto gepresst ging es auf steinigem Wege bis in den Nationalpark.  Wegen der erst vor kurzem endenden Regenzeit gab es kleine Erdrutsche und die Straße war relativ uneben. Es passierte was einfach passieren musste. Wir steckten fest und bei unserem Versuch den Jeep wieder rauszuschieben platzte der Reifen. Deshalb musste unser armer Fahrer liegend im Matsch den Reifen wechseln. Nach ca. 30minütiger Schwerstarbeit für ihn, war es geschafft und wir konnten weiter bis zum Ausgangsort fahren. Dort wurden wir schon mit Mittagsessen empfangen. Ausgeruht und gestärkt gingen wir um ca. 14 Uhr los. An den letzten Häusern vorbei.  Good bye Zivilisation!!!  In praller Sonne steil  bergauf und bergab erreichten wir nach 30 Minuten unsere erste Erfrischung, Baden im Fluss… Schweißtriefend und bereits außer Atem genossen wir Alle unsere erste und  letzte Erfrischung des Tages. Mit neuen Kräften ging es weiter  steil bergauf -, bergab und zwar den weiteren Tag. Als wir nach 3,5 Stunden in unserem ersten Camp ankamen wurde es schon dunkel und wir duschten  im Taschenlampenlicht, bei bereits 15 Grad. Unser Essen war für die Campverhältnisse richtig gut. Es gibt kein Strom, alles auf offenem Feuer und das Essen wurde von Eseln zu den einzelnen Stationen gebracht (die Armen sahen teilweise sehr erschöpft aus)

 Der Zeitplan der nächsten Tage sah in etwa so aus:

6.30 Uhr aufstehen (im Urlaub und  dafür zahlen wir sogar). Pedro unser Tourguide musste alle Hängematten schwingen damit wir uns erbarmten aufzustehen…. Nach einem meist deftigen Frühstück liefen wir etwa 2h bergauf,- bergab, durchquerten Flussbetten, kletterten  an Steilwänden entlang/ hinunter, entdeckten versteckte Wasserfälle,  sprangen von Felsvorsprüngen, und stiegen knapp 1000 Stufen hinauf-, hinab um die verlorene Stadt zu finden… Aber jetzt können wir sagen „YES, WE FOUND THE LOST CITY"

San Blas Islands (Panama)

Während meines lost city tracks lernte ich vier nette Mädels kennen, (zwei aus Australien und zwei aus Irland) mit denen ich meinen restlichen Urlaub verbrachte. Wir reisten zusammen die Karibikküste bis nach Cartagena hinunter. Dort versuchten wir verzweifelt ein Segelschiff zu finden, dass uns nach Panama bringt. Aber wie das Leben immer  so schön mitspielt haben wir durch Zufall ein holländisches Pärchen kennen gelernt die zwar ein Segelboot plus Capitän gefunden hatten, aber die Crew vermissten. Gesagt, getan.... Wir fünf Mädels mit einem Franzosen waren somit die Ausstehende Crew.... JAhuuu!!!! Unser Segelboot mit dem Capitän Henry gehörte einen reichen Kolumbianer, der in der Fernsehbronche arbeitet und das Boot nur drei Monate im Jahr benutzt. Deshalb darf Henry in den restlichen neun Monaten machen was er möchte um seinen Lebensstandard zu verbessern. Acht backpacker und unser lustiger Capitän Henry aus England segelten fünf Tage Richtung Panama auf einer ein Millionen Jacht.... Welcome in pardise!!!

Nach pausenloser Entspannung auf dem Meer zwischen Kolumbien und Panama, bei glasklarem Wasser mit eins A Schnorchelqualität und zumindest meistens strahlendem Sonnenschein.  

In Panama angekommen rockten wir das Capital Panama city für einige Tage. Beim check in unseres Hostels wurde direkt auf dem Stadtplan ganz dick markiert wo man wann nicht sein sollte. Da das Hostel in der Altstadt war waren wir dort relativ sicher aufgehoben. Bewacht wie überall bei viel Tourismus mit Polizisten und ihren Maschinengewehren.

An einem Tag verirrten wir uns in die dick rot markierte Zone auf unsere Karte in der man um diese Uhrzeit nicht mehr sein sollte. Uns starrte Jeder an, als kämen wir vom Mars. Nun gut, Taschen sichern und nichts wie weg hier. In solche Situationen kamen wir leider öfters, dass wir zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Wobei uns Allen Kolumbien gefährlicher vorkam als Panama. Lag vielleicht auch daran dass meine Mädels in Taganga Erfahrung mit einem bewaffneten Halbstarken machten und ich von einer Bordsteinschwalbe flüchten musste.

Nichts wie raus aus der Stadt!!! Mit dem Bus geht es auf die andere Seite des Landes zurück zur Karibikküste, nach Bocas del Toro. The place tob e for some weeks!!! Nach schrecklichen sieben Stunden Fahrt in einem 15 Grad kaltem Bus wurden wir unsanft von der Polizei geweckt, die unsere Ausweise checkten.  Es ging mit dem Wassertaxi auf die Hauptinsel Colon von Bocas del Toro. Dort verbrachten wir zehn Tage mit Islandhoping, Fahrrad fahren, Boattrips, Strand und feiern. Dafür ist Bocas nämlich vor allem bekannt. Nach mittlerweile Wochenlanger Party mit den Mädels gönnte ich mir eine Auszeit in dem kleinen Bergdorf Boquete. Mein Plan war zu diesem Zeitpunkt von der  Karibikküste bis nach Boquete zu fahren und von dort direkt nach Panama City, um dort mein letztes Wochenende zu verbringen. Doch nach einem tränenreichen Abschied von meinen Mädels und vier Liter Cranberry Saft später (Es war in den Bergen so kalt, ich hatte nicht einmal die richtige Kleidung dabei und bekam deshalb einenböse Blasenentzündung. Nach Einheimischer Empfehlung war Cranberry Juice die beste Medizin!), entschied ich mich gegen Panama City und für Bocas und meine Mädels. Wir rockten somit noch weitere vier Tage die Insel, bis ich letztendlich auf einer 48 h Reise zurück nach Deutschland kam.

Am Sonntag, den 20.2.2011 um an. 18 Uhr fuhr ich mit dem Wassertaxi zurück aufs Festland, mit dem Overnightbus bis nach Panama City, dort kam ich um 5 Uhr morgens natürlich wieder schlaflos an. Daraufhin gönnte ich mir ein Taxi zum Flughafen, nach dem ich verzweifelt einen Airportshuttle suchte. Nach weitere schlaflosen 3 h durfte ich für meinen Flug von Panama City nach Bogota einchecken. In Bogota angekommen vergingen weiter 2 h des Wartens vor der check in time. Die 8h Flugzeit bis nach Madrid vergingen natürlich wieder schlaflos, langsam war selbst das Warten anstrengend. Aber noch ein letztes Mal 3 h warten bis zur boardingtime für den Flug von Madrid nach Frankfurt. Welcome back in Germany!!!

 

von Julia S.
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Wednesday, 22. september 2010 3 22 /09 /Sept. /2010 21:18

Es ist Samstag der 4.9.2010, mal wieder ein freier Tag für mich, den ich mit meiner Kollegin Susann verbracht habe. Kurze Vorgeschichte dazu. Der Trip zu den Ihlas Desertas war eig. schon für zwei Wochen davor geplant. Fiel dann allerdings fpr Susann und mich aus weil eine von unseren TUI Kollegen mich nicht auf dem Boot ertragen hätte ;-). Warum auch immer, ich kenn die noch nicht ein mal dass Einzige wie wir in Kontakt stehen ist am Flughafen durch kurzes begrüßen. Sarah, wie die " Bootfürsichalleine- Fordernde" heißt ist seit 2 Jahren auf Madeira und wir alle denken deshalb etwas gefrustet. Sie mag keine meiner weiblichen Kollegen, bis auf Susann (Susann wahr. nur, da sie mit einem Einheimischen zusammen ist und somit keine Konkurenz darstellt). Thomas Cook wird komplett von Ihr ignoriert was häufig sehr lustig ist, da sie sich dauernd ins eigene Fleisch schneidet. Aber bitte, so wie sie mir/uns, so wie ihr! Das lustigste ist dass selbst ihre TUI Kollegen mittlerweile schon über sie lachen und sie noch nicht ein mal feststellt dass das falsch ist wie sie sich anstellt... Gut, wenn man auf Feiern lieber alleine stehen möchte, kein Problem. Sarah mach einfach weiter so. Du gibts dein bestes. Bin stolz auf dein Durchhaltevermögen mit ich hasse alle weiblichen Konkurrenten und rede nur mit Männern (aber auch nur mit denen, die mich beachten)! Soweit so gut.... Zurück zum eigentlichen Thema, bevor ich mich noch im Ton vegreife.

Susann und ich stellten fest, dass wir ganz froh waren diesen Bootstrip nicht alle zusammen gemacht zu haben, da dass Boot einfach viel zu klein für Zickenterror von TUI ist. Als ich mit Susann endlich den Hafen bei Canical gefunden habe ging es auch direkt auf das kleine, aber feine Segelschiff! 1 Minute später war unser traumhaft schöner und bequemer Liegeplatz auf dem Schiff gesichert. Als es endlich los ging verging nicht viel Zeit bis die ersten Seekrank werden. Es gibt ja nichts schlimmeres als entspannt die Sonne und das Meer zu genießen und dann übergibt sich direkt neben dir Jemand. Gehts noch, ich will entspannen! Das ist mein einziger freier Tag in der Woche und wehe du versaust den mir mit deinem rumgekübele! 1h später und immer noch 1 h von den Inseln entfernt ,war die Hälfte des Schiffes am.... naja ihr wisst schon, mit Tüten bewaffnet! Meinem Magen ging es blendend. Das heißt eig. nicht ganz ich verspürte nämlich so langsam Hungergefühl. Ich hab natürlich mit gedacht dass frische Luft, Sonne und das Meer hungrig machen und ich es auf keinen Fall bis zum Mittagessen aushalten werde und deshalb ein Lunchpaket eingepackt. So liebe Seekranken das was ich gerade genüßlich esse nennt man Chips und mein Magen freut sich da gerade so drauf, wollt ihr mal riechen hmmm.... Irgendwann ging uns die Schaukelei allerdings auch auf die Nerven, man konnte nicht ein mal mehr richtig entspannen musste sich sogar fast schon darauf konzentrieren dass man nicht runter fällt. Etwa 2h später kamen wir dann an unserem Anlegepunkt an und es hieß erst einmal rein ins kühle Nass. Allerdings nicht für Susann und mich, uns war nämlich noch von der Fahrt kalt und eher nicht nach schwimmen. ( Schau nicht so zweifelnd, wir wohnen auf einer Insel, in der Mitte des Atlantiks, mit nichts als Wasser außen herum. Deshalb müssen wir nicht jeden Tag schwimmen. VERSTANDEN! Gut. )Wir waren Beide am verhungern und hätten lieber sofort Mittagspause gehabt. Durften aber noch nicht und mussten auf die Schwimmer warten. Die sind ganz schön streng auf dem Schiff, unglaublich. 30 Minuten später wurden wir von unserem Leid erlöst und es gab endlich Essen! Danach stand die Inselbesichtigung auf dem Programm...Eher gelangweilt schlenderten wir hinter den Reiseleiter auf der größten und einzigen begehbaren Insel der Ilhas Desertas. Es ist sehr kahl und außer Spinnen, Geckos und  Vögel gibt es auf der Insel nicht viel. Ach genau nicht zu vergessen die drei Biologen die  im wöchentlichen Wechsel die Insel erforschen... Nach 20 minütigem Inselrundgang war auch schon alles wieder vorbei und wir sind wieder mit dem kleinem Beiboot auf das Segelschiff... Jetzt war wieder relaxen angesagt u wir eroberten uns wiede runseren eins a Liegeplatz vorne auf dem Schiff.... Wir können immerhin sagen wir waren auf den Desertas. Allerdings wenn man dort nicht war hat man auch nicht viel verpasst.

von Julia S.
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 20. september 2010 1 20 /09 /Sept. /2010 12:24

Sommer auf Madeira heißt es sind Sommerparties angesagt. Jedes Wochenende irgendwo anders auf der Insel. Ledier sind die Feste meistens ziemlich weit weg und es muss Jemand fahren. Oder aber wir haben einen PARTYBUS!. Jahuuu...

Die Feiern an sich sind dann meistens das Gleiche, unterscheiden sich nur in den locations und vor allem in der Größe.. Ansonsten sieht man die gleichen Leute jede Woche. Das Problem ist allerdings dass es tweilweise zu viele Parties an einem Tag gibt und man sich dann leider entscheiden muss auf welche man geht. Wir bauten da meistesn auf den Rat der Einheimischen. Die zwei besten Feiern auf der Insel waren meiner Meinung nach an der Nordküste in Seixal und Sao vicente... Erst ein mal zur groben Beschreibung: Die halbe Insel ist unterwegs um zu dieser Feier zu kommen, da die Orte immer sehr unzentral gelegen sind. Das heißt Jeder Fährt und leider auch Jeder trinkt.... Bei diesen Feiern ist zwar immer ein großen Polizeiaufgebot, allerdings stehen die immer nur blöd rum. Kontrollen gibt es hier so gut wie nie, bzw. wenn man die Polizei kennt (was nicht so schwer ist auf dieser kleinen Insel) grüßt man sich kurz und fährt dann weiter...

Die halbe Ortschaft ist für die Feier gesperrrt, denn die Menschenmassen sind immer auf den Straßen verteilt. Meist relativ mittig befindet sich dann eine Bühne die allerdings erst ab 22 Uhr genutzt wird. " Vorher" sind ie ganzen Familien auf den Festen und Essen und Trinken zusammen. Allerdings kommt es nicht selten vor, dass man selbst mitten in der Nacht von schlafende Babies und rennende Kinder sieht. Da die Madeirenser so aufwachsen beginnt alles im sehr jungem Alter hier. Man geht mit 13-14 Jahren weg, hat seinen ersten Freund spätestens! mit 14, wird früh schwanger und heiratet deswegen gleich... Im großem und Ganzen eine spannende Jugend die meistens sehr früh endet... Aber bitte Jedem das seine. Für die , die allerdings zum studieren die Insel verlassen sind die Zukunft etwas rosiger aus... Ok zurück zur Feier!

Es gibt alle 5-10m eine Bar oder etwas zum Essen. das typische Essen hier auf den Festen: Espetada, Rindfleisch auf einem langen, bis zu 2m Lorbeerzweig gespickt und zum selber Grillen meistens isst man dazu Knoblauchbrot. Ganze Hühnchen, hier werden die komplett platt gedrückt und dann gegrillt, dazu wieder Knoblauchbrot... Als Snacks isst man komischer Weise Hotdog und Hamburger. Nun komm ich mal zu den Getränken. An erster Stelle steht das national Getränk der Poncha (50%iger Rum, Honig und Orangesaft wahlweise auch mit Maracuja). Wird hier in Jeder Bar getrunken. Sowas wie Cocktails kennt man hier eher weniger, wobei man die Standard Cocktails auch auf jedem Fest bekommt. Und natürlich Bier (Coral). Selbst auf den Weinfesten trinkt fast keiner Wein, sondern die meisten Poncha und Bier...

 Die wirkliche Feierei geht hier leider immer erst sehr spät los. Wobei auf den Feiern geht es noch einigermaßen mit ca. 24 Uhr. In den Clubs geht es eher um 1-2 Uhr los... Gut für einige Parties konnten wir uns einen Partybus mit 10-15 Sitzplätzen organisieren und dann hieß es rein ins Vergnügen.. jahuuu. Manchmal wird man auch erst ein mal mit einem fabenprächtigem Feuerwerk auf der Feier begrüßt. DAs ist nämlich nach dem Poncha, dass was die Madeirenser wirklich lieben, Feuerwerk immer und überall. Dekoriert sin die ganzen Straßen mit Ketten, die aussehen wie kleine Schleifchen... Tage bevor ide Feier beginnt werden diese schon vorbereitet... Außerdem ist alles beleuchtet. Lichter sind auf Madeira auch immer ganz wichitg. Man sieht immer schon von weitem wo die Party ist, da bereits alle Straßen vorher mit einem Gewand aus kleinen Lichtern erstrahlen....

So viel zu Theorie. (Bilder "Summer - festivals)

von Julia S.
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Thursday, 12. august 2010 4 12 /08 /Aug. /2010 23:24

Wieder ein mal ein freier Tag, den keiner mit mir verbringen möchte. Da einfach Jeder zu fertig von der vorabendlichen Feierei ist und einfach nur gammeln möchte. Prima! Dann mache ich mich eben alleine auf den Weg, daran habe ich mittlerweile schließlich Übung. Mit drei Stunden Schlaf bekam ich einen grausamen Weckruf von Gästen die gerne einen Ausflug für den nächsten Tag buchen möchten. So viel zum harten Leben einer Reiseleiterin und zu einem Tag der sich "freier Tag" nennt. Eine Stunde später war ich dann auch schon auf dem Weg zu dem Hotel (das zufällig auf dem Weg lag) und weiter Richtung Ponta de Sao Lourenco. Das ist der östlichste Punkt von Madeira mit traumhafter Küstenlandschaft. Es gibt einen Wanderweg der etwa 10km bergauf-, und bergab an der Küste entlang verläuft. Just for info! Das ist der zweit schwierigste Wanderweg der Insel und ich habe bisher erst eine relativ leichte Wanderung in den kühlen Wäldern gemacht. Bei 27 Grad und keiner einzigen Wolke am Himmel mache ich mich also mit meinen Ipod als Begleiter auf den Weg Richtung Ostspitze.

DSC09750.JPGBereits nach 30 Minuten hatte ich keine Lust mehr auf dauerndes bergauf- und bergab gelaufe. Dazu kommt dass der Wanderweg nicht ausgebaut ist, dass heißt es ist eine Art Schotterweg mit Rutschgefahr! Ah.. Da ich keine Wanderschuhe habe, hatte ich die ganze Zeit Angst mir ein Bein zu brechen. Oder noch schlimmer an einer der vielen Schluchten, an die man vorbei läuft hinunter zu stürtzen. Auf dem Hinweg habe ich geschätzte 100 Fotostops gemacht (die ich unauffällig als Verschnaufpause genutzt habe). Deshalb dauerete der Hinweg etwa zwei Stunden für mich... Schon etwas erschöpft kam ich am Ziel an und zweifelte an mir selbst ob ich den ganzen Weg wieder zurück schaffe. Ich war noch völligst ausgelaugt von der Partynacht davor. Ich habe sogar schon einen Freund, der ein Boot besitzt, angerufen ob er mich nicht abholen kann.

DSC09793.JPGLeider musste dieser arbeiten.. AH hilfe!  So langsam ging mir auch noch mein Wasser aus, was mich etwas beunruhigte in der Hitze. Aber Zweifel helfen bekanntlich nicht weiter, somit machte ich mich wieder auf den langen, steilen und steinigen Rückweg. Auf dem Rückweg bekam ich dann zu alledem noch einen starken Wind mit an die Seite. Das heißt eher als Vordermann. Der Gegenwind war so stark das ich fast nicht mehr laufen konnte und dass natürlich noch bergauf. In Deutschland gäbe es mit Sicherheit bei der Windgeschwindigkeit Ausgeh- Verbot! Unglaublich! Mit meinen letzten Wasserresten, knallender Sonne und diesen unerträglichen Wind kämpfe ich mich mit Starkem Willen, ohne Fotostops, in einem Stechschritt zurück Richtung Parkplatz, in sage und schreibe einer Stunde. Dort kam ich dann schwitzend und völligst außer Kräftens an.

DSC09805.JPGIch konnte mich gerade noch so auf den Beinen halten und steuerte nur noch Richtung Snack- Bar. Ice- Tea und zwar gleich 2, ich brauch Zucker! Mein Körper hatte schon Sehnsucht nach Flüssigkeit und nahm alles dankend auf was er bekam. Ich habe beschlossen nie wieder so eine anstrengende Wanderung mit nur 3 Stunden Schlaf und keinem richtigen Frühstück zu machen ;-).. Kann nicht gesund sein. Aber ich muss sagen, ich bin stolz auf. Wieder ein Kreuz mehr auf meiner to do and  to see list kann abgehakt werden. JAHU!

DSC09816.JPG

von Julia S.
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Sunday, 1. august 2010 7 01 /08 /Aug. /2010 21:15

 

Donnerstag, den 29.07.2010. Ein Anruf, eine Zusage, ein unvergessliches Erlebnis!

"Berthold wie stehen die Winde, gut komm vorbei, OK!" So machte ich mich auf den Weg nach Magdalena do Mar. Dort war unser Treffpunkt für das unvergessliche und hoffentlich wiederholende Erlebnis.... Berthold kam mit zwei Kollegen den Berg hinunter gebrettert um mich abzuholen. Zusammen fuhren wir dann auf die Hochebene Paul da Serra , etwa 1500 m hoch, um mich auf meinen ersten Flug vorzubereiten. Ich bekam eine kurze Einweisung was ich für den Start machen muss und zwar "Rennen". Eins, zwei, Äh auf was auf drei? JA! Ok noch mal eins, zwei, drei, renn! witzig ich kam mir vor wie ein Ochse, der seine Last hinter sich ziehen musste. So viel zum Rennen. Ich durfte also nach vorne gebeugt und im Sprinterschritt Berthold samt des Schirmes ziehen bis zum Abgrund.... Als der Abgrund sich näherte dachte ich schon das packen wir nie und wir müssen das ganze noch mal wiederholen ich bin also noch in der Luft weiter gesprintet (wie er es mir erklärt hat) und jahuuuu wir fliegen! War ganz stolz auf mich, dass war ein perfekter Start! Nach dem Berthold heute schon von anderen Passagieren angekotzt wurde, habe ich mir auch die größte Mühe gegeben um alles richtig zu machen....

DSC09593

 

Ab jetzt startet der entspannende Teil, hinsetzen, zurück lehnen und die traumhaft schöne Aussicht genießen.

Der Flug war für mich geschätzte 15 Minuten lang, in Wirklichkeit war er allerdings 30 Minuten lang über die Berge und über die Dächer bis wieder nach Magdalena do Mar. Was sieht man nicht alles wenn man die Aussicht von oben genießen kann. Menschen, die wie Ameisen wirken, Autos die so langsam erscheinen und dann doch in den Bergen verschwinden und ab und an Leute die sich unbeobachtet fühlen, es aber natürlich nicht sind! So fliegten wir über die schönsten Häuser mit hauseigenem Pool und siehe da, eine nackte Sonnenanbeterin. Als sie uns entdeckte, verhüllte sie sich sofort in ein Handtuch und ging ins Haus. Sorry dafür, aber Hauptsache wir haben Spaß!

DSC09641

Wir kreisen etwa 5 Minuten lang über dem Haus,in einer Windböhe um an Höhe zu gewinnen und natürlich um weiter zu spannen;-). Die Frau kam mittlerweile wieder bekleidet aus dem Haus und warf uns einen ganz bösen Blick zu...

 

DSC09623

 

Nach einem kurzen Abstecher über dem Meer, machte ich mich für die Landung am Strand bereit.

Dies hieß wieder aus der Sitzposition raus in die Laufstellung rein und kurzer Hand später fühlte ich schon wieder festen Boden unter meinen Füßen und neidische Blicke auf uns gerichtet. Well done Julia! puh ich muss sagen ich war schon ein bißchen erleichtert ohne Probleme wieder auf festem Boden anzukommen.

Mein erster Paragliding Flug war somit gemeistert. Darauf gab es erst mal ein Bier und ein leckeres Abendessen in einem sehr guten Fischrestaurant. Man sucht sich den Fisch vor dem Essen selbst aus danach wird er erst entschuppt und gegart... Yummy! What for a perfect day!

DSC09651

 

DSC09661

von Julia S.
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen

  • : Jules on tour
  • Jules on tour
  • : Damit ihr immer wisst was ich gerade erlebe und wo ich mich so rumtreibe. Viel Spaß damit!

Links

Neueste Kommentare

Kalender

January 2012
M T W T F S S
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          
<< < > >>

Zufallsbilder

  • Porto Moniz
  • k-SAM 0337
  • k-P1000819.jpg
  • one day dance
  • SAM 0362
  • k-SAM 0131
Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren